1. Saarländischer Unternehmertag im Romantik Hotel Linslerhof in Überherrn

Der 1. Saarländische Unternehmertag war für Aussteller und Teilnehmer ein großer Erfolg

1. Saarländischer UnternehmertagEs war ein Tag der Superlative, der den Ausstellern und Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Der Tag begann unter der Schirmherrschaft des saarländischen Ministerpräsidenten für Wirtschaft und Wissenschaft, Herrn Dr. Christoph Hartmann.
Die Eröffnungsrede hielt Herr Wendelin von Boch, dem Hausherren des Linslerhofes in Überherrn, in dem dieser informative Tag stattgefunden hat.

 
 
 

Moderation: Margit LieverzEine charmante, lebendige und spontane Moderation hat wie bei den letzten Unternehmertagen Frau Margit Lieverz übernommen und durch den Tag geführt.

Einen außergewöhnlichen Rahmen für den 1. Saarländischen Unternehmertag stellt der Linslerhof in Überherrn dar, ist seit Generationen im Besitz und Verwaltung der Familie von Boch. Vielen dürfte der Name aus dem Unternehmen Villeroy und Boch bekannt sein.

 
 

Wendelin von BochHerr von Boch hob in seiner Eröffnungsrede die Sonderstellung hervor, die der Linslerhof im Saarland und deutschlandweit einnimmt: bereits jetzt gehört er zu den Top 20 Tagungshotels in Deutschland und ist auch das einzige Hotel im Saarland, dem diese Ehre 2011 zuteil wurde.


Mit dem Aufruf an die Politik zur Stabilisierung der Wirtschaft und der Rettung des Euro schuf Herr von Boch die Überleitung zum Schirmherrn, Herrn Dr. Christoph Hartmann.

 

Schirmherr Dr. Christoph Hartmann Herr Dr. Hartmann begrüßte die anwesenden Teilnehmer sowie die Sponsoren und betonte in seiner Ansprache die Aufgaben des Mittelstandes insbesondere im Saarland. Nach Ansicht der Politik ist der Mittelstand im Saarland unterrepräsentiert und fordert dringend nach mutigen Frauen und Männern, die diese Herausforderung annehmen. Die Botschaft von Ihm: „Der Mittelstand muss sich vermehren“!

Zur wirtschaftlichen Lage stellte Herr Dr. Hartmann dar, dass das Saarland aktuell das höchste Bruttoinlandsprodukt und zugleich die niedrigste Arbeitslosigkeit im Nachkriegsdeutschland vorweisen kann.

Sehr diplomatisch äußerte Dr. Hartmann auf Nachfrage von Herrn von Boch, ob die Politik der Aufgaben im In- und Ausland gewachsen sei: Deutschland müsse sich zuerst der Aufgabe der Energiewende bewusst werden und diese aktiv gestalten, um durch eine gesunde wirtschaftliche Lage auch in Zukunft die Lokomotive der europäischen Wirtschaft darstellen zu können.

Umsatzmenschler Gereon JörnDen Reigen der sechs anwesenden Referenten eröffnete der „Umsatzmenschler“ Gereon Jörn. Die teilnehmenden Unternehmer wurden in gewohnter unterhaltsamer Weise in seine ganz spezielle Farbenlehre eingeführt. Getreu seinem Motto, der Köder müsse dem Fisch schmecken und nicht dem Angler, teilte er zuerst einmal die Menschen in unterschiedliche „Wesensarten“ ein und zeigte dann anhand verschiedener Beispiele, wie man diese Personen erfolgreich motivieren könne.

Statt Zeit damit zu verschwenden, an zugesprochenen Schwächen zu arbeiten, sei es Aufgabe der Unternehmer, die Stärken der Mitarbeiter zu unterstützen. Jedes Unternehmen könne so ohne viel Aufwand ein Hochleistungsteam zusammenstellen, das mit gesteigerter Motivation die gestellten Aufgaben erledigen kann.

Gedächtnistrainer Oliver GeisselhartDeutschlands führender Gedächtnistrainer, Oliver Geisselhart, bewies in seinem Vortrag dass unser Gehirn bereits perfekt ist und nur richtig genutzt werden muss. Anhand praktischer Beispiele verblüffte er so manchen Teilnehmer. Mit der Bebilderung von Sachverhalten können ganz andere Lernergebnisse erzielt werden, als durch die an den Schulen gelehrte Art und Weise.

Ebenso wurde bewiesen, dass es möglich ist, 100 oder mehr Vokabeln innerhalb einer Stunde pro Tag zu erlernen. Eine lustige Anekdote ergab sich aus der Tatsache, dass er am Abend vorher von einem Seminar auf Mallorca angereist war: die für Herrn Geisselhart so typische Lederpeitsche, mit deren Hilfe er die Wahl zwischen hart und streng oder lustig und locker erklärte, war diesmal leider nicht dabei. So eine Lederpeitsche wird am Flughafen als Waffe deklariert und darf deshalb nicht mit ins Handgepäck. Dies verdeutlichte, dass sich besonders „merk-würdige“ Situationen besonders leicht merken lassen.

Sascha BartnitzkiNach der Mittagspause betrat Sascha Bartnitzki die Bühne. Seit 1995 berät er mit Hilfe seiner Firma Unternehmer und Verkäufer die endlich messbare Verkaufserfolge erzielen wollen.
Wichtig ist das menschliche Miteinander, also die kommunikativen Eigenschaften, beim Verkauf der Produkte. In vielen Fällen aber ist es der Verkäufer selbst, der sich zu sehr auf sein Wissen über das Produkt vermarktet. Nach Meinung von Herrn Bartnitzki ist auch der Verzicht vieler Verkäufer, regelmäßig Aufbauseminare zu besuchen, einer der Gründe für die schlechten Verkaufszahlen.

Der moderne Verkäufer müsse sich letztendlich durch seine kreativen Ideen vermarkten. Werbung muss auf die Zielgruppe abgestimmt sein, es muss nachgefasst werden. Außerdem ist vor allem der Umgang mit dem „Nein“ ein wichtiges Kriterium für den Verkaufserfolg.

Internetexperte Steffen WendelAls Mitveranstalter des 1. Saarländischen Unternehmertages und Geschäftsführer der FIRST Computers Group konnte Herr Steffen Wendel mit seinem Vortrag zum Thema Umsatz im Internet die Teilnehmer für sich in Bann ziehen.

Im Vordergrund stand die praktische Anwendung des Wissens, was durch live präsentierte Beispiele im Internet untermauert wurde. Neben aktuellen Entwicklungen z. B. bei Amazon, und ausgesuchten Videobotschaften begeisterte Herr Wendel vor allem mit einem einmaligen Schock-Moment, den keiner der Anwesenden so schnell wieder vergessen wird.

Ruhestandsexperte Jörg MittelbachJörg Mittelbach, Der Ruhestandsplaner, ebenfalls für die Organisation des 1. Saarländischen Unternehmertages verantwortlich, machte auf die Gefahren der Altersarmut mit haptischen und sachlichen Beispielen deutlich, dass Ruhestandsplanung überlebenswichtig ist und leider in der Bevölkerung immer noch nicht allzu ernst genommen wird.

Ruhestandsplanung bedeutet: Ihr Kapital muss bis ans Lebensende reichen, egal welche kurzfristigen Entwicklungen persönlich oder am Markt eintreten!  Beispiele machten deutlich, dass selbst vermögende Bürger in eine Altersarmut geraten werden und das hat nichts mit der aktuellen Finanzkrise zu tun.

Hauptursache hierfür ist die Nichtberücksichtigung in der Beratungsphase vor Abschluss eines Altersvorsorgeproduktes, nämlich der verlängerten Lebenserwartung, Inflation und Abgeltungssteuer, sowie die sog. Rentnerspezifische Inflation mit erhöhtem Kostenaufwand im Alter.  Die persönliche Ruhestandsplanung darf nicht gefährdet sein, durch Ereignisse wie in Japan, eine evtl. Griechenlandpleite oder eine Börsenkrise. Herr Mittelbach stellte klar, dass  Geldwertanlagen nur für kurzfristige Investitionen Sinn machen und breit gestreute Sachwertanlagen sie langfristig schützen, Ihr Vermögen nicht zu gefährden.

Lifedesigner Paul Misar„Die richtige Positionierung des eigenen Unternehmens ist einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zum unternehmerischen Erfolg“. Davon überzeugte der Wiener Lifedesigner, Firmensanierer und Unternehmensberater Paul Misar. Sobald die eigene Positionierung gefunden ist, kann jedes Unternehmen zur Marktführerschaft ausgebaut werden.

Anhand des Beispiel von Red Adair, der sich zum Spezialisten bei der Bekämpfung von Feuern bei Gasleckes und Ölbohrtürmen weitergebildet hat und dadurch zum gefragten und zugleich sehr teuren Experten geworden ist, ergibt sich, dass Positionierung stets durch Spezialisierung geschlagen wird.

Zum Finale gab noch einmal Gereon sein Bestes. Er begann seinen Vortrag mit der Übertragung der Farbenlehre auf die Zielgruppen. Verkäufer, die sich über Ihre eigene „Farbe“ und die Ihres Gegenübers bewusst sind, können anhand leichter Korrekturen im Gespräch erstaunliche Erfolge erzielen. Bei dem Versuch, alle Kunden in eine Schublade zu legen, können mitunter extrem unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden. Niemand sollte nach seinem Äußeren beurteilt werden. Zudem sollten Sie nicht versuchen, zwischen den Zeilen zu lesen, denn was ein Kunde denkt können Sie gar nicht wissen. Viel wichtiger ist es, dem Kunden gegenüber offen zu sein und herauszufinden, wie er „tickt“. Nur daraus können sich fruchtbare Gespräche entwickeln, die Sie mit deutlich besseren Verkaufsergebnissen belohnen.

Während des Tages war der Buchstand sehr gut besucht und die Referenten waren gerne bereit, die eben gekauften Exemplare zu signieren.

Zum Schluss gelang es noch durch eine Verlosung, lächelnde Gesichter in die Teilnehmer zu zaubern. Wertvolle Buchpreise, Karten für weitere informative Veranstaltungen konnten die Gewinner begeistern.

Jörg Mittelbach in der BeratungDas Ende des Unternehmertages wurde durch einen regen Meinungsaustausch und Netzwerken genutzt, bei dem mit Sicherheit das ein oder andere Geschäft angebahnt werden konnte.

Abgerundet wurde dies durch erlesene Weine, die uns der Linslerhof dankenderweise zur Verkostung ausgeschenkt hat.

Schon während der Veranstaltung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit auf Umfragezetteln die Leistung der Referenten einzustufen. Alle Referenten wurden dabei durchschnittlich mit Ausgezeichnet bis Gut bewertet. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, für Ihre ehrliche Beurteilung.

Ein besonderer Dank gilt unseren Sponsoren:

  • Hauptsponsor, der Heisel Gruppe (http://www.heisel.de)
  • LVM unter der Leitung von Herrn Peter Raubuch (http://raubuch.lvm.de)
  • Firma Schwindt Bürosysteme (http://www.schwindt.de)
  • Mittelstandsclub e.V. (http://www.mittelstandsclub.de)

Desweiteren danken wir unserem Werbepartner Altmayer Design für die Unterstützung und Organisation des Unternehmertages.
Ruhestandsplaner Jörg MittelbachDie Planung für den nächsten Unternehmertag am 11. Februar 2012 im Burghausen läuft bereits. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme am 2. Burghauser Unternehmertag, der dann mit frischen neuen Vorträgen und geändertem Referententeam in die zweite Runde geht.
Auf www.unternehmertag.biz finden Sie künftig stark erweiterte Inhalte; Kundenmeinungen, eine Vorschau auf die Unternehmertage in 2012 und das dreitägige „Premium-Seminar für Unternehmer“ im November 2012, nach dem es auf dem 1. Saarländischen Unternehmertag bereits eine rege Nachfrage gab.

   
| Donnerstag, 23. Februar 2012 || Designed by: LernVid.com |