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Ein toller Auftakt und ein großer Erfolg für alle Teilnehmer war der 1. Main-Taunus-Unternehmertag am 14.05.2011 im NH-Hotel Frankfurt – Mörfelden.
Aufgrund der positiven Resonanz steht bereits die Planung für den 2. Main-Taunus-Unternehmertag 2012.
Die Vorstellung des Programmablaufs sowie die Anmoderation der einzelnen Trainer übernahm Frau Margit Lieverz, bekannt aus TV-Produktionen für Sat 1 und ZDF.
Den Auftakt der Veranstaltung machte der Lifedesigner Paul Misar aus Wien, der den Teilnehmern die Spielregeln der Positionierung und Spezialisierung von Unternehmen anschaulich vermittelte. Herr Misar überzeugte mit vielen Erkenntnissen, die er bisher in seiner eigenen unternehmerischen Karriere sammeln konnte.
Können Sie sich 60 oder gar 100 Vokabeln in der Stunde merken? Mit der Methode von Oliver Geisselhart können Sie dies ebenso einfach bewerkstelligen, wie das Merken von Gesichtern und Namen. Oliver Geisselhart ist Deutschlands Gedächtnistrainer Nr. 1 (N24). Er begeisterte durch seinen unterhaltsamen Vortrag und ermöglichte es den Teilnehmern, anhand bildhafter Beispiele, den Wert eines gut trainierten Gedächtnisses zu erkennen.
Nach der ersten Pause empfing Frau Sylke Förster (ebenfalls eine erfolgreiche Unternehmerin) die Teilnehmer zu einem interessanten Vortrag über das Meta-Zeitalter. Macht eine Frauenquote in der Wirtschaft Sinn, oder ist diese eher unnötig? Wieso denken und handeln wir heute noch in klassischen Rollen? Weshalb bekommen manche Frauen unternehmerische Qualitäten bereits in die Wiege gelegt?
Einen sehr unterhaltsamen Vortrag über die Geheimnisse der erfolgreichen Positionierung im Internet hat Herr Steffen Wendel gegeben. Anhand plastischer Beispiele konnte er den Unternehmern aufzeigen, wie sie ihre Affenfaust und im Anschluss ihre Speerspitze finden und auf der eigenen Webseite einarbeiten können.
Das Internet ist und bleibt der Markt der Zukunft, deshalb sollte sich jeder Unternehmer Gedanken über seine Positionierung in diesem überaus wichtigen Markt machen.
Mit dem Thema „RUHESTANDS- und LEBENSFINANZPLANUNG“ für Unternehmer schaffte es Herr Jörg Mittelbach, die Teilnehmer in einem einstündigen Vortrag zu fesseln. Als Gründungsmitglied und Schatzmeister des Bundesverbandes Der Ruhestandsplaner Deutschland e.V. machte er auf die fast 2 Billionen € Staatsschulden aufmerksam, ebenso die Notwendigkeit der erforderlichen Rendite und des notwendigen Kapitals, die jeder Selbständige nach Steuer und Inflation benötigt, um bis ins hohe Alter finanziell unabhängig zu sein. Mit seiner haptischen Erklärung machte er den Unterschied zwischen Geld- und Sachwerten deutlich und dass es lebensnotwendig ist, bei einer evtl. Währungsreform in Sachwerten investiert zu sein.
Sich permanent verändernde Wirtschafts- und Finanzparameter und staatliche Rahmenbedingungen fordern eine konsequente Lebensfinanzplanung und die dringende Notwendigkeit eines persönlichen Rettungsplanes für die finanzielle Unabhängigkeit von immer schwächer werdenden staatlichen Versorgungssystemen!
Fazit: Die finanzielle Freiheit im Ruhestand ist möglich, wenn existenzielle Sicherungsmethoden, Inflationsschutz und Werterhaltung sowie Controlling und Nachhaltigkeit, also die Arbeitsweise eines zertifizierten Ruhestandsplaners, in Anspruch genommen wird.
Der in Bayern ansässige Referent wurde von seinem Kollegen Falko Gawlytta unterstützt, der, als 1. zertifizierter Ruhestandsplaner im Rhein-Main-Gebiet, Unternehmer aus dem Bereich Frankfurt berät.
„Behandle andere so, wie du behandelt werden möchtest.“ Diese alte Weisheit wurde von Gereon Jörn, dem „Menschler“, völlig auf den Kopf gestellt.
Ganz nach dem Motto „der Köder muss dem Fisch schmecken“, ist es sowohl im Geschäfts- wie auch im Privatleben sehr wichtig, genau zu beobachten wie andere Menschen „ticken“ und sich auf deren Sicht- und Verhaltensweisen einzustellen. Die Lehren von Gereon Jörn sind sowohl für Verkäufer aus auch für die Personen, die in Teams arbeiten, unverzichtbar geworden.
Als letztes „Highlight“ des Unternehmertages vermittelte Andreas Buhr den Zuhörern seine Erfahrungen von gekonnter Führung in Unternehmen.
Sein Motto: „Machen statt meckern!“
Denn wer Zeit zum meckern hat, der hätte in der Zeit auch einfach machen können.
Es ist nicht nur wichtig sich ein persönliches Ziel zu setzen, sondern es ist auch wichtig, die Richtung zu seinem Ziel zu definieren.
Freizeit und Arbeit sollen eine gleichmäßige Aufteilung erfahren.
Ebenso wie die Findung von Richtungen. Warum Richtungen und nicht einfach Ziele?
Viele, die ihr Ziel erreicht haben, fallen danach in ein tiefes Loch, ja fast in eine Sinnkrise. Eine Richtung gilt im Gegensatz dazu stets, auf dem Weg werden Ziele definiert und in Angriff genommen. So ist sichergestellt, dass bei allen Aufgaben das „große Ganze“ nicht aus den Augen verloren wird.
Der Unternehmertag wurde von allen Teilnehmern als sehr positiv bewertet.
Schöner Nebeneffekt war, dass der Spendenaufruf des Unternehmerehepaares Janz,
„Janz-besondere-hilfe“, ein Verein zur Förderung von Projekt zugunsten krebskranker Kinder, sehr gut aufgenommen wurde und an diesem Tag ein neuer Spendenrekord verzeichnet werden konnte. Vielen herzlichen Dank dafür.